Naturheilpraxis Bettina Will

Akupunktur in Frankfurt

Schröpfbehandlung

Heilpraktikerin Bettina Will aus Frankfurt wendet das Schröpfen anHistorisches

Die Schröpfbehandlung ist Jahrtausende alt, älter als der Aderlass und die Blutegelbehandlung.

Das Schröpfen war in vielen Kulturen eine anerkannte Heilmethode, wie in Indien, Ägypten, China und für unseren Kulturkreis bestimmend im alten Griechenland. Dort gab es sogar einen Gott des Schröpfens, er hieß Telesphorus.

Auch heute wird in vielen Kulturen Schröpfen regelmäßig von Therapeuten und Laien angewendet.



Was ist Schröpfen?

  • Schröpfen ist sowohl eine Art Reflexzonentherapie, als auch eine Ausleitungstherapie. Außerdem lassen sich nach den Regeln der Chinesischen Medizin mit dem Schröpfen die Meridiane und deren Funktionskreise auf unterschiedliche Weise beeinflussen.
  • Bei einer Schröpfbehandlung werden Gläser an ausgewählten Stellen des Körpers aufgesetzt. Durch kurzes Einhalten einer Flamme in das Glas oder durch einen aufgesetzten Gummiball wird dabei ein Vakuum erzeugt.
  • Das Vakuum führt zu einer lokalen Durchblutungssteigerung. Die Mikrozirkulation von Blut- und Lymphflüssigkeit im darunter liegenden Gewebe wird angeregt.
  • Neben Gewebsflüssigkeit aus dem Bindegewebe ziehen die Gläser rote Blutkörperchen aus den Unterhautkapillaren. Die angesaugten Blutkörperchen bilden ein Hämatom (blauer Fleck), das aber nach wenigen Tagen wieder verschwindet.
  • Durch die Ableitung der gestauten Lymphflüssigkeit wird die Anspannung des darunter liegenden Muskels vermindert und der Muskel kann sich entspannen.
  • Durch das Ansaugen und die gesteigerte Durchblutung wird ein Reiz gesetzt, welcher über das vegetative Nervensystem zu inneren Organen wie Leber, Magen, Niere, Darm führt. Also neben der Haut die wichtigsten Entgiftungsorgane des Menschen erreicht. Die entsprechenden Organe werden in ihrer Arbeit unterstützt und zur Selbstheilung angeregt.
  • Eine funktionelle Störung eines Organs wirkt über die gleichen Verbindungen auch zurück auf die entsprechenden Hautareale. Diese sind dann oft schmerzhaft oder es lassen sich Verhärtungen, sogenannte Gelosen spüren. Unter anderem an solchen Stellen wird geschröpft.
  • Darüber hinaus haben die inneren Organe Zustimmungspunkte entlang des Blasenmeridians am Rücken. Neben Akupunktur, Akupressur oder Moxa können diese speziellen Punkte auch durch Schröpfen behandelt werden.



Verschiedene Arten von Schröpfen

  • Trockenes Schröpfen mit ruhenden Schröpfköpfen. Diese Methode verursacht keine Schmerzen.
  • Meist kommen mehrere Schröpfköpfe gleichzeitig zur Anwendung.
  • Geschröpft wird über verhärteten Muskeln, Gelosen. (Verhärtungen im Unterhautgewebe oder in den Muskeln), ausgewählten Akupunkturpunkten oder speziellen Hautarealen.
  • Beim ruhenden Schröpfen kann man durch unterschiedlich starkes Vakuum, oder z.B. durch schnelles, wiederholtes kurzzeitiges Aufsetzen unterschiedliche Wirkungen erzeugen. Man kann sowohl tonisierend (Energie auffüllend), als auch sedierend (Energie zerstreuend) schröpfen und vor allem stagnationslösend.
  • Trockenes Schröpfen mit bewegten Schröpfköpfen auf der eingeölten Haut. Für diese Schröpfkopfmassage verwende ich meist Schröpfköpfe mit Saugball, denn mit ihnen kann ich den Saugeffekt individuell regulieren. Diese Art von Schröpfbehandlung kann schmerzhaft sein. Es soll aber gut erträglich sein und als angenehmer, lösender Schmerz empfunden werden. Der Vorteil dieser Massagetechnik besteht darin, dass die Massage nicht auf den verspannten Muskel drückt, sondern dieser angehoben und damit wieder ganz allmählich gedehnt und entspannt wird.
  • Das reine Schröpfen dauert 10 bis 15 Minuten.
  • Blutiges Schröpfen. Bevor geschröpft wird, werden mit Hilfe von Lanzetten an mehreren Stellen die oberflächlichen Blutgefässe eröffnet. Dies ist vor allem ein Ausleitungsverfahren.



Wirkung

  • Der Unterdruck wirkt wie eine Bindegewebsmassage. Die Zirkulation von, Qi, Blut und Lymphe wird aktiviert. Dies hilft, Stagnationen in der Tiefe der Muskulatur zu beseitigen und erzeugt eine schmerzlindernde Wirkung.
  • Der schmerzlindernde Effekt in der Reflexzone wird durch die Freisetzung von Endorphinen und den verstärkten Abbau von Prostaglandinen verursacht.
  • Die Stoffwechselleistung der Zelle wird aktiviert. Die Säure/Basen-Balance wird verbessert.
  • Die Selbstregulation und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt / unterstützt.
  • Das Immunsystem wird angeregt.



Wofür ist Schröpfen geeignet?

  • Besonders bewährt hat sich diese Behandlungsmethode bei Blut- und Qi-Stagnationen.
  • Die Schröpfmassage ist hervorragend geeignet, um schlecht durchblutete Muskelverspannungen zu lösen. In solchen Fällen entstehen oft Schmerzen im Schulter- Nacken- oder Lendenbereich, diverse Verspannungen oder Taubheitsgefühle im Arm.
  • Zur Abwendung einer beginnenden Erkältung.



NHeilpraktikerin Bettina Will aus Frankfurt wendet das Schröpfen anachwirkungen

  • An den geschröpften Stellen kann ein blauer Fleck entstehen. Durch den Saugeffekt können kleine Äderchen platzen und das austretende Blut sammelt sich unter der Haut.
  • Nach der Schröpfmassage kann es zu einem Muskelkater kommen, so wie man ihn beim Sport kennt. Es ist aber ein gutes Zeichen dafür, dass der Muskel wieder arbeitet und durchblutet wird. Der Muskelkater hält meist nur 1-2 Tage an. Er sollte aber völlig abgeklungen sein, bevor die Schröpfmassage erneut angewendet wird. Es kann helfen, wenn Sie in dieser Zeit ein warmes Bad mit Basenzusätzen nehmen. Es kann sein, dass die massierte oder geschröpfte Muskelpartie einige Zeit etwas berührungsempfindlich ist.
  • Es ist wichtig, die geschröpften Hautbereiche vor Kälte und Zugluft zu schützen.
  • Das trockene Schröpfen muss meist öfter angewendet werden, bis die Durchblutung richtig in Gang kommt. Meist ist es gut, ca. 2 mal die Woche zu schröpfen.
  • Bei der Schröpfmassage sind ca. 1-2 Massagen pro Woche am besten. Die Anzahl der notwendigen Massagen richtet sich danach, wie verspannt die Muskulatur ist. Bestehen die Beschwerden oder Verhärtungen schon seit langem, benötigt man auch länger, um sie aufzulösen. Ca. 5-8 Behandlungen sind dann ein guter Behandlungszyklus. Die Hämatome werden immer geringer ausfallen.

 

Zusätzliche Anwendungen