Naturheilpraxis Bettina Will

Akupunktur in Frankfurt

Osteoporose

Die Milchwirtschaft will die Verbraucher glauben machen, dass Osteoporose eine Milchmangelkrankheit sei. Dies ist völliger Blödsinn und wird durch keine vernünftige Studie gestützt - ist also eine reine Marketingstrategie!!

Fakten

  • Die genauen Ursachen für die Entstehung von Osteoporose sind bis heute nicht geklärt.
  • Osteoporose ist vor allem in den Industrieländern wie USA, Japan und Europa stärker verbreitet.
  • Von der Osteoporose sind vor allem Frauen (80%) betroffen. Gründe dafür sind u.a. ihre in der Regel geringere Knochenmasse und ihre höhere Lebenserwartung.
  • Der Kalkverlust der Knochen ist Teil eines natürlichen Alterungsprozesses. Etwa ab dem 40. Lebensjahr wird jährlich ein geringer Teil der Knochenmasse abgebaut.
  • Die Regulation des Auf- und Abbaus erfolgt unter anderem durch verschiedene Hormone. Vitamin D und das Schilddrüsenhormon Calcitonin lagern Kalzium in den Knochen ein. Das Parathormon aus der Nebenschilddrüse löst es aus den Knochen heraus. Die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron regulieren diese Knochenhormone.
  • Die Zunahme von Osteoporose-Erkrankungen hängt vermutlich vor allem mit der falschen Lebensweise unserer Wohlstandsgesellschaft zusammen: Geringe körperliche Belastung zusammen mit erhöhtem Genussmittelkonsum.
  • Oft wird das Argument vorgebracht, dass vor allem ein Hormonmangel (Wechseljahre) zu Osteoporose führe. Dies kann nicht stimmen, da bei allen Frauen natürlicherweise die Hormonproduktion mit zunehmendem Alter abnimmt, aber nur bei 25-30% aller Frauen das Risiko besteht, an einer Osteoporose zu erkranken. Die Pharmaindustrie will uns lediglich weismachen, dass Frauen in den Wechseljahren unbedingt Ersatzhormone nehmen sollen.
  • Manche Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen hoher Kalzium-Aufnahme über Milchprodukte und geringem Osteoporoserisiko. Aber andere Studien zeigen, dass in Ländern mit geringem Milch- und Milchproduktkonsum Osteoporose kaum bekannt ist. Es gibt keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Milchverzehr und Osteoporose.
  • Eine ausreichende Kalziumzufuhr ist auch ohne Milchprodukte möglich!
  • Die schwerwiegendste Folge von Osteoporose sind angeblich Oberschenkelhalsbrüche. Das Sturzrisiko im hohen Alter hängt aber vor allen Dingen von Fakten ab, die von der Osteoporose und auch von deren Therapie oder Prävention völlig unabhängig sind (z.B. Flexibilität, Reaktionsfähigkeit etc.)
  • In den letzten Jahren wird auch bei Männern immer häufiger Osteoporose diagnostiziert. Bei ihnen spielt ein erhöhter Alkoholkonsum eine wichtige Rolle.
  • Die Regulation des Knochenstoffwechsels ist lichtabhängig. (Osteoporose nimmt von Süden nach Norden hin zu). Zum einen reguliert die UV-Strahlung den Vitamin-D-Stoffwechsel, welcher wiederum für die Kalzium-Aufnahme mitverantwortlich ist. Zum zweiten reguliert die Lichteinstrahlung auch das Serotonin/Melatonin-System, welches unser gesamtes Hormonsystem mitreguliert.
  • Der Kalziumbedarf liegt in der zweiten Lebenshälfte zwischen 1000-1500 mg/Tag.


Die wahren Gründe für Osteoporose

  • Durch den Druck der Pharmaindustrie definiert die WHO neuerdings bereits den "allmählichen Abbau der Knochenmasse im Alter" als Osteoporose. Das bedeutet, sie werden ganz natürlich älter, es wird ihnen aber eingeredet, dass das eine Krankheit sei.
  • Diäten und das Auslassen von Mahlzeiten (Fasten) und der Missbrauch von Abführmitteln schädigen die Knochensubstanz unwiderruflich!
  • Wir verzehren zu viele ausgesprochene Kalziumräuber. Dies sind Nahrungsmittel, die einen hohen Phosphatgehalt haben, wie Fast Food, Wurstwaren, Schmelzkäse, Cola, Fertigsalate und Konserven.
  • Unser Körper ist übersäuert durch eine Kombination aus zu vielen säurebildenden Lebens- und Genussmitteln wie z.B. Zucker, Weißmehl, Kaffee. Bei einem sauren Körpermilieu wird Kalzium als Puffer verbraucht.
  • Zu hoher Eiweißkonsum wirkt im Körper ebenfalls säurebildend. In verschiedenen (aber nicht allen) Experimenten war bei Zufuhr reinen Proteins ein vermehrter Kalziumabbau aus den Knochen beobachtet worden. Allerdings bestehen Knochen eben auch aus Eiweiß. Der Konsum von reichlich hochwertigem Eiweiß in Kombination mit genügend Basenbildnern aus viel Gemüse und Obst fördert nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Knochengesundheit.
  • Wir leiden unter Bewegungsmangel, dies fördert den Knochenabbau.
  • Alkoholkonsum beschleunigt den Knochenabbau.
  • Zigarettenrauchen antagonisiert die Wirkung von Östrogen und führt zu einem beschleunigten Knochenabbau schon vor der Menopause. Rauchen schädigt die Knochen durch mangelnde Versorgung des Knochengewebes.
  • Es kommt nicht allein auf den Kalziumgehalt der Lebensmittel an, sondern auf dessen Bioverfügbarkeit. Deswegen hilft es auch meist nicht viel Kalziumpräparate zuzuführen. Der Körper muß das angebotene Lebensmittel und die darin enthaltenen Nährstoffe und Mineralien auch verwerten können. Milchprodukte sind aber für viele Menschen nicht sehr bekömmlich.
  • Einige Studien zeigen sogar eine Abnahme der Knochendichte bei steigennder Kalzium-Zufuhr, insbesondere bei einer Versorgung durch Milchprodukte. (Möglicherweise stören hohe Kalziumgaben das hormonelle Gleichgewicht des Knochens).
  • Bei Laktoseintoleranz führt die Zufuhr von Milch (bzw. Laktose in anderer Form, in vielen Lebensmitteln enthalten) zu einer nachhaltigen Störung der Kalziumresorption im Darm.
  • Langzeitbehandlung mit Kortisontabletten oder Spritzen führt zum Knochenabbau, da Kortison ein Gegenspieler der Geschlechtshormone ist.
  • Ein vorzeitiger Eintritt der Menopause durch langjährige Magersucht oder Extremsport.
  • Wechseljahre zusammen mit Stress führt zu einem unnatürlich hohen Östrogenmangel. Östrogene werden in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde gebildet. Die Nebennierenrinde produziert auch Adrenalin. Normalerweise kann sie nach der Menopause den Körper genügend mit Östrogenen versorgen. Sie wird heutzutage aber frühzeitig durch Stress erschöpft.


Was können Sie tun?

  • Eine Osteoporose Vorbeugung muss schon in jungen Jahren beginnen, da hier die maximale Knochenmasse aufgebaut wird.
  • Allgemein auf eine ausgewogene Ernährung achten.
  • Keine Diäten, Fasten, Mahlzeiten auslassen oder ähnliche Mangelernährungsformen praktizieren.
  • Kalzium nicht vorrangig durch Milchprodukte (Hartkäse und Quark sind übrigens auch säureüberschüssig), sondern durch unterschiedliche Lebensmittel aufnehmen. Viel Kalzium enthalten z.B.: Amarant, Sesamsamen, Kichererbsen, Petersilie, Kresse, Brokkoli, Mangold, Grünkohl, Spinat, Aprikosen, Artischocken, Meeresalgen etc., etc. Kaufen Sie sich eine Nährwerttabelle und schlagen Sie nach.
  • Insbesondere wenn tierische und pflanzliche Proteine einen hohen Anteil ihrer Ernährung ausmachen (kohlenhydratarme Ernährungsformen), müssen sie gleichzeitig für eine ausreichende Zufuhr von Basenbildnern sorgen (Gemüse, Obst etc. Dafür gibt es einfache Basen/Säure-Tabellen zum Nachschlagen). Das zugeführte Eiweiß sollte vom Körper gut verwertbar und bekömmlich zubereitet sein. Eine gute Quelle für Eiweiß sind z.B. auch Hülsenfrüchte, Reis, Kartoffeln, Mais, Soja.
  • Basenräuber vermeiden: Zucker, Weißmehl, Kaffee, Phosphate (E338-341, E 450) usw.
  • Sport hilft? Nur Sportarten, bei denen die Knochen kurzfristig stark belastet werden (solche die mit Stoß oder Gewicht zusammenhängen z.B. Gewichtheben, Fußball) erhöhen direkt die Knochendichte. Denn Knochenzuwachs findet immer nur im Bereich der erhöhten Belastung statt. Jedoch: Bewegung hilft indirekt, indem sie einem vorzeitigen Knochenabbau vorbeugt. Fehlt die Belastung des Skeletts durch körperliche Arbeit, das Eigengewicht des Körpers oder andere Kraftanstrengung, wird schneller Knochen abgebaut. Also ist es sehr wichtig, regelmäßig für gesunde Bewegung zu sorgen (4 x pro Woche).
  • Als Fettlieferanten vor allem gute Pflanzenöle (Rapsöl, Olivenöl, Leinöl, Weizenkeimöl, Maiskeimöl) verwenden. Sie enthalten viel Vitamin E (und andere wichtige Stoffe), welches ebenfalls wichtig für den Kalziumstoffwechsel ist.
  • In ausreichendem Maße Vitamin D (ca 400 IE/Tag) zu sich nehmen. Vitamin D ist vor allem in Seefisch, sowie Eigelb, Champignons und Lebertran enthalten. Die Hälfte des Bedarfs wird über die Nahrung aufgenommen, die andere Hälfte bildet der Körper mithilfe des Sonnenlichts selber.
  • Durch eine vollwertige Mischkost mit viel grünem Gemüse für eine ausreichende Zufuhr von Magnesium sorgen. (Aber Vorsicht: Rohkost können viele Menschen nicht genügend aufschlüsseln, um wirklich davon zu profitieren - also lieber bekömmlich zubereiten).
  • Mineralien sollten bevorzugt über die Nahrung, nicht über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden!
  • Den Hormonstoffwechsel in Ordnung halten. Unter anderem durch die Einhaltung natürlicher Rhythmen. Das heißt z.B. zeitig ins Bett gehen, anstatt die halbe Nacht bei Kunstlicht zu arbeiten. Sich tagsüber auch einmal dem natürlichen Sonnenlicht aussetzen. (Überlegen Sie einmal, wie viele Minuten am Tag sie überhaupt noch draußen sind?)
  • Lassen Sie sich keine unnötige Hormonersatztherapie aufschwatzen. Die Hormonersatztherapie gilt nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr als geeignet zur Vorbeugung. Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme von Ersatzhormonen das Risiko für bestimmte Krankheiten (Herz-Kreislauf, Thrombose, Brustkrebs) erhöht. Daher sollten diese auch bei erhöhtem Osteoporoserisiko nur noch eingesetzt werden, wenn alle Alternativen ausgelotet sind und nur nach Abwägung aller Risikofaktoren.