Naturheilpraxis Bettina Will

Akupunktur in Frankfurt

Moxabehandlung

Heilpraktikerin Bettina Will aus Frankfurt wendet Moxibustion anMoxibustion, oder auch Brenntherapie, ist eine seit tausenden von Jahren praktizierte Heilmethode der Chinesischen und Japanischen Medizin.

Moxatherapie wird traditionell in asiatischen Ländern von speziellen Therapeuten aber auch von Laien, in den Familien als Hausmedizin angewendet.

Dabei werden durch Abbrennen von Beifußkraut (Artemisia vulgaris bzw. Artemisia argyi) lokale Wärmereize gesetzt. Die Moxibustion ist also nach unserem Verständnis eine Reiztherapie.

Der Begriff Moxa leitet sich vom japanischen Wort "mogusa" (= getrocknetes Beifußkraut) ab, was eine japanische Adaption des chinesischen "chiu" (= mit einem brennenden Objekt verwunden) darstellt.

Bei der Moxabehandlung werden meist bestimmte Akupunkturpunkte auf der Körperoberfläche stimuliert, wodurch energetische Störungen innerhalb des Organismus ausgeglichen werden. Jeder Akupunkturpunkt hat dabei eine definierte therapeutische Bedeutung. Der theoretische Hintergrund der verschiedenen Wirkprinzipien und Anwendungsbereiche der Moxibustion liegt letztlich in der Traditionellen Chinesischen Medizin begründet.

Heilpraktikerin Bettina Will aus Frankfurt wendet Moxibustion anMoxakraut kann direkt oder indirekt angewendet werden. Bei der direkten Anwendung wird das Kraut direkt auf der Haut abgebrannt. Bei der indirekten Anwendung wird das Kraut in geringer Entfernung von der Haut abgebrannt (z.B. in Form von Moxazigarren) oder es wird eine Unterlage zwischen Haut und Moxa gelegt (z.B. eine Scheibe frischer Ingwer oder Salz).

In China wird Moxatherapie heute meistens dazu eingesetzt, im Gleichgewicht der Kräfte von Yin und Yang insbesondere den wärmenden, bewegenden Aspekt (Yang) zu stärken. Dies bewirkt neben einer Erwärmung eine allgemeine Kräftigung von "Blut" und "Qi". Sie wird daher insbesondere bei Beschwerden eingesetzt, die mit Kälte, Energiemangel, Stagnation und Feuchtigkeit einhergehen. Diese Art, Moxa anzuwenden, ist daher auch kontraindiziert bei Menschen, die zusätzlich an einem Yang-Überschuss leiden, also "Hitzezeichen" aufweisen (Entzündungen, Gastritis, rote Hautausschläge...). Dies kommt sehr häufig vor und schränkt den Gebrauch des wärmespendenden Moxas sehr ein.

In Japan wird die Moxatherapie in einer weiteren Weise eingesetzt, welche nicht darauf abzielt, Wärme in den Akupunkturpunkt zu leiten. Diese Technik heißt "Okyu" oder "Reiskorn-Moxa". Beim Reiskorn-Moxa werden aus besonders feinem Moxakraut winzige Kegel von der Größe eines halben Reiskorns geformt. Diese Kegel werden direkt auf der Haut abgebrannt. Dies dient dazu, den entsprechenden Akupunkturpunkt zu stimulieren ähnlich wie auch die Nadel in der Akupunkturtechnik den Punkt stimuliert. Da hierbei keine Wärme in den Körper geleitet wird kann man das Reiskorn-Moxa bei einer großen Bandbreite von Beschwerden einsetzen.


Auch bei der direkten Anwendung des Reiskorn-Moxas entsteht keine Verletzung oder Brandblase auf der Haut. Es entsteht lediglich eine kleine gerötete Stelle, die unter Umständen mehrere Tage anhält.

Reiskorn-Moxa ist nicht wirklich schmerzhaft, es fühlt sich an wie ein kleiner Piks.

Für die Technik des Reiskorn-Moxa sind in Japanischen Studien viele positive, sowohl immunologische als auch physiologische, Wirkungen nachgewiesen worden.

 

Unter anderem:

  • Beeinflusst die Produktion und Aktivität von Weißen Blutkörperchen - stärkt die Abwehrkräfte
  • Steigert die Produktion von Roten Blutkörperchen und Hämoglobin
  • Verbessert die allgemeine Blut- und LymphzirkulationReduziert Schmerzen (Gelenke, Triggerpunkte, Stagnationen...)
  • Beeinflusst die Funktion von Leber, Niere, Magen

Sowohl das wärmende, indirekte Moxa als auch das Reiskorn-Moxa können wir im Rahmen einer Shiatsu- oder Massage Sitzung durchführen. Fragen Sie mich, wenn Sie daran Interesse haben. Wir können dann gemeinsam entscheiden, ob eine Moxabehandlung für Sie geeignet wäre.

Heilpraktikerin Bettina Will aus Frankfurt wendet Moxibustion an  Heilpraktikerin Bettina Will aus Frankfurt wendet Moxibustion an