Naturheilpraxis Bettina Will

Akupunktur in Frankfurt

Gesunder Schlaf

16 Tipps für einen gesunden Schlaf

Sind körperliche oder seelische Erkrankungen ausgeschlossen, können Sie sich bei lästigen Schlafstörungen gut selbst helfen.

1. Kein Mittagsschlaf.
Gönnen Sie sich untertags besser kein Nickerchen. Die verschlafene Zeit geht sonst nur für den Nachtschlaf verloren.

2. Regelmäßige Schlaf- und Wachzeiten.
Wichtig für Menschen, deren Schlaf-Wach-Rhythmus leicht durcheinander gerät.
Stehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit auf. Stellen Sie sich einen Wecker und stehen Sie möglichst schnell auf, ungeachtet, ob Sie spät ins Bett gegangen, schlecht eingeschlafen sind oder ob Sie nur schwer aufwachen. Sie werden am Abend rechtzeitig und schnell müde werden. Ihre eingebaute Schlafuhr reguliert sich auf diese Weise von allein.

3. Nicht wach im Bett liegen.
Lesen Sie ein bisschen in einem langweiligen Buch. Machen Sie das Licht aus, sobald Sie merken, dass Ihnen die Augen zufallen. Aber stehen Sie wieder auf, wenn Sie innerhalb der nächsten halben Stunde nicht eingeschlafen sind. Setzen Sie sich in einen Stuhl, lesen Sie Zeitung, hören Sie Musik und legen Sie sich eine halbe Stunde später wieder ins Bett.

4. Ins Bett nur zum Schlafen.
Im Bett soll sich Ihr Körper auf Entspannung einstellen. Nehmen Sie sich besser keine Bücher oder Arbeit mit ins Bett und verzichten Sie aufs Fernsehen im Schlafzimmer.

5. Beim nächtlichen Aufwachen nicht auf die Uhr schauen.
Dadurch würden Sie Ihren „inneren Wecker" auf diese Uhrzeit programmieren.

6. Entspannen bis zum Weckerklingeln.
Wenn Sie nachts aufwachen: Nicht die verbleibenden Stunden zählen, das macht nervös und hindert Sie am Weiterschlafen.

7. Abschalten.
Aufregendes Abendprogramm, Arbeiten bis spät in die Nacht oder Grübeln über Probleme stören beim Einschlafen. Zum Abschalten gut geeignet sind z.B. ein kleines abendliches Stretching-Programm, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, ein kleiner Spaziergang um den Block – alles am besten „ritualisiert" also regelmäßig immer wieder das gleiche machen.

8. Keine anregenden Getränke.
Meiden Sie schon ab Nachmittag koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder Tee.

9. Leicht zu Abend essen.
Jedes üppige, schwere Essen am Abend stört den Schlaf. Der beste Zeitpunkt ist zwischen 18 und 19 Uhr, der späteste zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Ein geeignetes Abendessen sollte kein Eiweiß und nur wenig Fett enthalten. Am besten sind gegartes Gemüse und Getreide. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel und das macht müde.

10. Vorsicht mit Alkohol.
Alkohol entspannt zwar, daher schläft man mit Alkohol auch besser ein. Allerdings stört er den späteren Schlaf. Schon kleine Mengen Alkohol im Blut können dazu führen, dass man häufiger aufwacht und so weniger Tiefschlaf erlebt.

11. Nicht rauchen.
Zu viel Nikotin vor dem Schlafen hält wach.

12. Natürliche Schlafhilfen.
Gegen innere Unruhe und nervöse Einschlafstörungen helfen pflanzliche Mittel (z. B. Tee aus Wakame-Algen, Weizen, Hopfen, Passionsblume, Baldrian oder Melisse).

13. Persönliches Einschlafritual.
Was ist Ihre letzte Aktivität vor dem Schlafengehen? Eine kleine Meditation, eine Lieblings-Yogaübung, Füße eincremen, ein Entspannungsbad oder beruhigende Musik – was Ihnen hilft und am meisten liegt, finden Sie selbst am besten heraus. Wichtig ist, dass Sie zum Wiederholungstäter werden. Lassen Sie den Tag immer mit dem gleichen Ritual ausklingen.

14. Vernünftige Bewegung.
Sportliche Bewegung einige Stunden vor dem Schlafengehen macht müde. Doch Vorsicht: Extreme Belastung kurz zuvor stört den Schlaf.

15. Gesunde Schlafumgebung.
Idealbedingungen für gesunden Schlaf sind: ruhig!, luftig, abgedunkelt, trocken (Luftfeuchtigkeit ca. 50 Prozent), Raumtemperatur ca. 18° C. Lüften Sie, bevor Sie zu Bett gehen.

16. Gelassen bleiben.
Keine Panik, wenn Sie mal nicht schlafen können. Der Körper holt sich den Schlaf, wenn er ihn braucht.

Bei hartnäckigen Schlafstörungen kann eine Ernährungsberatung und/oder eine Behandlung nach Chinesischer Medizin Abhilfe schaffen.